Hier veröffentlichen wir Musterformulierungen zu typischen Regelungsthemen der flexiblen Arbeitszeitgestaltung - wie zur Ausgestaltung von Betriebsvereinbarungen, Nebenabreden zum Arbeitsvertrag (z.B. zur Nebentätigkeit oder zu Opt-Out) usw. Mit diesen Hinweisen möchten wir Ihnen die Entwicklung bzw. Überarbeitung Ihrer betrieblichen Arbeitszeitregelungen erleichtern. Selbstverständlich müssen diese vor dem Hintergrund Ihrer jeweiligen betrieblichen Anforderungen und tarifvertraglichen Rahmenbedingungen entsprechend konkretisiert werden. Bitte beachten Sie den Disclaimer unten!

Gliederungspunkte einer Betriebsvereinbarung zur flexiblen Tagesarbeitszeit

Gliederungspunkte einer Betriebsvereinbarung zur Vertrauensarbeitszeit

Gliederungspunkte einer Betriebsvereinbarung zur flexiblen Schichtarbeit

  1. Ziele / Grundsätze   
  2. Geltungsbereich   
  3. [ggf. Arbeitszeitrahmen / Arbeitszeit außerhalb dieses Rahmens]
  4. Schicht-, Arbeits- und Pausenzeiten bzw. -korridore, Schichtplan; Planungsverfahren ggf. mehrstufig], - Schichtzeiten ggf. als Verweis auf Anlagen 1 bis x
  5. Urlaubsplanung, Abwesenheitsplanung [ggf. Freischichtenplanung]
  6. Verteilung der anteiligen Vertragsarbeitszeit (auch als Grundlage der zeitlichen Bewertung von Ausfallzeiten aufgrund von Urlaub, Krankheit, Freistellung)
  7. Regeln zur flexiblen Handhabung der planmäßig eingeteilten Arbeitszeiten – insbesondere
    - Neueinführung von und Wechsel zwischen Schichtmodellen
    - flexible An- und Absage (schichtweise / stundenweise)
    - Verlegung von Schichten (z.B. von Früh- auf Nachtschicht)
    - [ggf. Zeitfenster (Abwesenheitsvorgaben)]
    - Einvernehmliche Abweichungen zwischen Mitarbeiter und Führungskraft)
  8. Zeitkonto (einschl. Ausscheidensregelung), ggf. Zeiterfassung (sofern nicht anderweitig geregelt)
  9. Mehrarbeit/Überstunden (Abgrenzung gegenüber der flexibel gehandhabten Vertragsarbeitszeit)
  10. [ggf. Begleitgremium o.ä.: Zusammensetzung, Aufgaben]
  11. Inkrafttreten, Schlussbestimmungen, ggf. Übergangsregelungen

Gliederungspunkte einer Betriebsvereinbarung zur flexiblen Dienstplangestaltung

  1. Ziele / Grundsätze   
  2. Geltungsbereich   
  3. Planungsverfahren [ggf. mehrstufig, beginnend mit der Soll-Besetzungsplanung], Mitbestimmung via Leserechte; bezüglich Dienstzeiten/-Plänen ggf. Verweise auf das PEP-System;[ ggf. besondere Dienstformen: Flexidienste, Stand-by-Dienste, Joker-Dienste o.ä.]; Pausenzeiten
  4. Urlaubsplanung, Abwesenheitsplanung
  5. Verteilung der anteiligen Vertragsarbeitszeit (auch als Grundlage der zeitlichen Bewertung von Ausfallzeiten aufgrund von Urlaub, Krankheit, Freistellung)
  6. Regeln zur flexiblen Handhabung der planmäßig eingeteilten Arbeitszeiten – insbesondere
    - Abweichungen von eingeteilten Dienstzeiten
    - Abweichungen vom Dienstplan durch die Führungskraft innerhalb der Dienstplanlaufzeit
    - [ggf. Umgang mit kurzfristigen Ausfallzeiten]
    - Einvernehmliche Abweichungen zwischen Mitarbeiter und Führungskraft)
    - Umgang mit Problemen bei der Einhaltung gesetzlicher/tarifvertraglicher Regelungen
  7. Zeitkonto (einschl. Ausscheidensregelung), ggf. Zeiterfassung (sofern nicht anderweitig geregelt)
  8. Mehrarbeit/Überstunden (Abgrenzung gegenüber der flexibel gehandhabten Vertragsarbeitszeit)
  9. [ggf. Begleitgremium o.ä.: Zusammensetzung, Aufgaben]
  10. Inkrafttreten, Schlussbestimmungen, ggf. Übergangsregelungen

Fragebogen Nebentätigkeit

Disclaimer

Bit­te be­ach­ten Sie, dass die hier ge­ge­be­nen For­mu­lie­rungs­vor­schlä­ge un­ver­bind­lich sind und kei­ne Rechts­be­ra­tung dar­stel­len. Wenn Sie sich an unseren Mustertexten ori­en­tie­ren oder diese sinn­ge­mäß über­neh­men möchten, achten Sie bitte darauf, dass Ih­nen die Be­deu­tung als Bei­spiel­text in al­len Ein­zel­hei­ten bewusst ist. Be­den­ken Sie bit­te, dass Sie mit der Ent­schei­dung für ei­nen be­stimm­ten Text Rechts­fol­gen her­bei­füh­ren, die in Ih­rem kon­kre­ten Fall möglicherweise nicht die rich­ti­gen sind. Wir über­neh­men kei­ne Ge­währ für die Rich­tig­keit oder Voll­stän­dig­keit der Mustertexte. Lassen Sie sich in Zweifelsfällen anwaltlich beraten.